Praesto - Køge (50 km)
Wir haben gestern noch einmal die Strecke umgeplant, damit wir falls der Wind zu stark kommt ein Stück mit der Bahn fahren können. Aber wir sind gut durchgekommen, erst in den letzten 10 km hatten wir Gegenwind. Es war insgesamt ein guter Fahrtag.
Landschaftlich war es wieder traumhaft. Hier macht es einfach Spaß zu fahren. Am Wegesrand hätten wir auch Wolle für Aylin kaufen können.Am Strand haben sich heute nur wenig getummelt, der Wind war den meisten zu stark. Aber die Steher ließen sich davon nicht abhalten.
In größeren Städten gibt es überall öffentliche Toiletten. Auf der Strecke und in kleinen Ortschaften müssen die Toiletten in Kirchen erhalten. So verbindet uns hier mehr mit den Kirchen als an anderen Stellen der Welt.
Bei einer Pause kurz vor dem Ziel haben wir einen kleinen Abstecher zum Strand per Fuß eingelegt. Das bringt auch mal wieder etwas Abwechslung in die Bewegung.
Nach der Ankunft haben wir ein kleines Schläfchen eingelegt und sind dann aufgebrochen, um etwas zu Essen einzukaufen. Das Hafengebiet war für uns eher enttäuschend und die Stadt macht auf dem ersten Eindruck wie hingestellt. Erst wenn man etwas tiefer hineingeht, kommt man zu dem ursprünglichen Kern, der noch den alten Charme hat.
Den zweiten Abendspaziergang musste Thomas heute alleine machen, ich habe einfach gestreikt und wollte nur so rumgammeln. Aber er hat mir per Bild einen Eindruck von seinem Spaziergang gegeben. Meer, dass ich liebe, aber heute lag mir das Bett mehr am Herzen als das Meer.







